Wenn Du nicht mehr weiter weißt
Selbstwert & innere Muster
13. Juni 2026
Du weißt nicht mehr weiter.
Du hast versucht, die Dinge anzugehen. Hast nachgedacht, geredet, etwas unternommen.
Und trotzdem sitzt du wieder da, mit demselben Gefühl: Es nützt nichts. Es ändert sich nichts. Du kommst nicht raus.
Es gibt ein Bild, das mir in solchen Momenten hilft: das Labyrinth.

Ein klassisches Labyrinth hat nur einen einzigen Weg. Keine Sackgassen. Nur diesen einen, verschlungenen Pfad, der dich der Mitte nähert und wieder wegführt. Der sich dreht, als würdest du dich im Kreis bewegen.
Und dennoch: Du bist auf dem richtigen Weg.
Im Labyrinth gibt es eine besonders schwere Stelle. Du warst der Mitte schon nahe. Und dann dreht sich der Weg und führt dich wieder nach außen.
Genau hier wird die innere Stimme laut:
Es ändert sich sowieso nichts. Ich drehe mich im Kreis. Andere schaffen das leichter.
Diese Stimme ist kein Zeichen, dass sie recht hat. Sie ist ein Zeichen, dass du an einer der schwierigsten Stellen des Weges bist. Häufig kurz vor der Wende.
Tiefgreifende Veränderung verläuft nicht linear. Es gibt Wochen der Klarheit, und dann Wochen, in denen alles wieder grau wirkt. Das ist kein Rückfall, das ist das Labyrinth des Lebens.
Das Labyrinth ist ein uraltes Symbol für den Lauf des Lebens.
Eine einzige Frage, die ich dir mitgeben möchte:
Steckst Du wirklich fest, oder fühlt es sich gerade nur so an?
Es ist ein kleiner Unterschied. Aber er verändert alles.
Wenn du das Gefühl hast, dass ein Gespräch helfen könnte, schreib mir: hans@habegger.eu


